Der Geminiden-Meteorschauer (Geminids) zählt zu den stärksten Meteorschauern des Jahres und wird jeden Dezember beobachtet. Das, was viele als „Sternschnuppe“ bezeichnen, ist kein Stern, sondern ein kleines Staub- oder Gesteinsteilchen, das mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringt und dabei durch Reibung aufleuchtet.
Begriffe kurz erklärt
- Meteoroid: Kleines Staub-/Gesteinsteilchen im Weltraum.
- Meteor: Die sichtbare Leuchtspur beim Eintritt in die Atmosphäre.
- Meteorit: Ein Reststück, das den Boden erreicht.
Warum sind die Geminiden besonders?
Die Geminiden gelten als zuverlässig und können bei guten Bedingungen mehrere helle Meteore in kurzer Zeit liefern. In dunklen Gebieten mit wenig Lichtverschmutzung sind sie deutlich besser zu sehen.
Wie entsteht der Geminiden-Meteorschauer?
Meteorschauer entstehen, wenn die Erde Partikelströme kreuzt, die entlang einer Umlaufbahn verteilt sind. Jedes Jahr, wenn die Erde den Geminiden-Partikelstrom passiert, treten viele Meteoroiden in die Atmosphäre ein und erzeugen sichtbare Meteore.
Wann kann man die Geminiden sehen?
Die Geminiden sind im Dezember aktiv und werden häufig in den Nächten um die Monatsmitte besonders auffällig. Wie viele Meteore sichtbar sind, hängt stark von Wolken, Lichtverschmutzung und Mondlicht ab.
Braucht man ein Teleskop?
Nein. Meteorschauer beobachtet man am besten mit bloßem Auge, weil Meteore überall am Himmel auftauchen können. Ein Teleskop zeigt nur einen kleinen Ausschnitt und ist dafür unpraktisch.
Kurzfazit
Die Geminiden sind ein wiederkehrendes Dezember-Himmelsschauspiel. Mit dunklem Standort, freiem Blick und etwas Geduld kann die Beobachtung sehr lohnend sein.

