Die Wintersonnenwende ist der Tag mit der kürzesten Tageslänge und der längsten Nacht auf der Nordhalbkugel. An diesem Datum steht die Sonne mittags am niedrigsten am Himmel im ganzen Jahr, sie zieht also ihren niedrigsten Tagesbogen und geht früher unter. Astronomisch wird die Wintersonnenwende oft als Beginn des Winters betrachtet.
Wann ist die Wintersonnenwende?
Meist fällt sie auf den 21. oder 22. Dezember. Welcher Tag es genau ist, hängt vom Zusammenspiel von Erdumlaufbahn, Kalender und Schaltjahren ab.
Warum ist es die „längste Nacht“?
Die Erdachse ist geneigt. Im Winter ist die Nordhalbkugel von der Sonne weg geneigt, dadurch gibt es weniger Tageslicht. Zur Wintersonnenwende erreicht dieser Effekt seinen Höhepunkt.
Sonnenwende vs Tagundnachtgleiche
- Sonnenwende: Zwei Extrempunkte der Tageslänge (Sommer und Winter).
- Tagundnachtgleiche: Zwei Zeitpunkte, an denen Tag und Nacht ungefähr gleich lang sind (Frühling und Herbst).
Was passiert auf der Südhalbkugel?
Während die Nordhalbkugel die Wintersonnenwende hat, erlebt die Südhalbkugel die Sommersonnenwende – den längsten Tag des Jahres dort.
Kulturelle Bedeutung
Viele Traditionen verbinden diese Zeit mit der Idee der „Rückkehr des Lichts“. Begriffe wie Yule oder Saturnalia werden häufig im historischen und kulturellen Zusammenhang genannt.
Kurzfazit
Die Wintersonnenwende markiert die längste Nacht auf der Nordhalbkugel und den Wendepunkt, nach dem die Tage langsam wieder länger werden.



